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3.1.2009 von Jeremias.
Gewiss, das Neue Jahr ist schon wieder drei Tage alt. Irgendwie fließt die Zeit nur so dahin. Es bleibt keine, wirklich nachzudenken, was im alten Jahr gewesen ist und was das neue Jahr bringen wird. “Den Aufbruch wagen - Unerwartetes erwarten” wird mein persönliches Leitmotiv sein. Dabei hat das alte Jahr schön geendet! Um 15 Uhr am 31. Dezember hatten P. Samuel und ich einen Gottesdienst in der Unterlaussa, in einer kleinen sympathischen Kirche. Ab 18 Uhr war dann die Vesper (Abendgebet) im Konvent des Stiftes Admont, gefolgt von den Komplet (Nachtgebet) und… - recht ungewöhnlich - die Vigilien (die nächtlichen “Wachen”) gleich danach, damit wir alle bis 7.30 Uhr am nächsten Morgen ausschlafen konnten, denn sonst gehts ja doch schon um 6.15 Uhr mit der ersten Gebetszeit los. Es folgte das Abendessen und ganz spät in der Nacht, um 23.30 Uhr, versammelten sich eine Reihe von Mönche im Freien vor dem Kloster. Sekt in den Gläsern, Feuerwerk (aber nicht von uns) am sternklaren Himmel… ein “Prosit Neujahr!” und der Wiener Walzer aus dem Autoradio, wie er ganz klassisch zum Silvester Österreichs dazu gehört. Der Jahreswechsel war geschafft. Bis 2 Uhr in der Früh hielt ich mit einigen Brüdern aus, einfach plaudernd, lachend, guter Wein und Sekt (aber ohne Rausch, wie das wohl sonst so ist) - also… (fast) gaaaaaaaanz normal, man spürt ohne Übertreibung: Diese Mönche von Admont sind Gegenwartsmenschen! Am 1. Jänner dann aber um 7.30 Uhr die Laudes (Morgengebet) und um 10 Uhr das Pontifikalhochamt mit dem Herrn Abt Bruno Hubl.
So begann mein neues Jahr 2009. Ich wünsche allen ein gesegnetes Neues Jahr! Viel Freude bei der Gestaltung des Lebens!
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