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29.11.2008 von Jeremias.
Admont. Im Schnee. Ich liebe es.

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22.11.2008 von Jeremias.
So kann’s gehen, wenn ein Religionslehrer eine Nachforschung in Sachen Religiosität macht. Ein Kollege von mir hat es gewagt! Er fragte Schüler in seiner Klasse (5. Klasse) danach, was denn das “Weltgericht” sei - mit Blick auf den morgigen Sonntag (Christkönigsonntag mit der Lesung vom Endgericht). Antwort: Das Weltgericht ist eine Pizza! Na super! Aber irgendwie auch schön. Ich hätte ja vielleicht Schnitzel und Pommes gesagt, wenn es nicht der Reliunterricht gewesen wäre.
Der berühmte Eichhörnchenwitz… Was ist rot, langer buschiger Schwanz, springt von Baum zu Baum… - Fritzchen: Naja, wären wir in Biologie würde ich sagen, es ist ein Eichhörnchen, aber wie ich den Laden hier kenne ist es das liebe Jesulein. So kanns gehen!
Im Saarland ist Wintereinbruch. Juhuuuuu! Alles schon schön weiß. So muss es sein. Da kann man schon mal die Weihnachtsmusik anschalten… pardon: Adventliche Gesänge natürlich. Anbei ein Foto aus meinem Garten mit Echtzeit aufgenommen - und ich hoffe, da kommt noch was runter. Das Auto bleibt dann einfach in der Garage. Warum soll man rumfahren und Unfälle bauen! Gut, dass ich gestern noch Winterreifen aufziehen habe lassen. Frostschutz im Scheibenwischerwasser (was für ein Wort…). Ach ja, der Schnee macht mich richtig froh. Alles so herrlich weiß und sauber draußen. Die Natur braucht das ab und an…
Ansonsten freue ich mich heute auf Besuch von zwei Familien. Wir werden dann bis morgen 10 Leute bei mir im Haus sein. Was für ein Betrieb… Schönen Sonntag!
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2.11.2008 von Jeremias.
Mein Patensohn Timo ist wieder heimgefahren. Er war von Freitagabend bis heute Morgen bei mir zu Besuch. Vor 11 Jahren haben wir uns in Neuwied kennen gelernt. Mittlerweile ist er 25, Jura-Student, ein fleißiger junger Mann, der seinen Weg gehen wird. Ich gestehe: Ich bin stolz auf ihn!
Heute Morgen haben wir über das Sterben und den Tod gesprochen. “Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor dem Sterben” sagt er und fügt an: “Wenn ich wüsste, dass ich schwer krank bin und elend leiden muss, dann würd ich den Partybus in die Schweiz nehmen und dann sollen die dort den Stecker ziehen!” - Ich war überrascht und dann diskutierten wir. Natürlich kann ich es verstehen, dass einer nicht leiden will, ich ja auch nicht. Schön wäre es, einfach über Nacht einzuschlafen, vom Schlaf zum Schlafes Bruder, dem Tod. Aber so ist das Leben ja nicht. Und danach? Tot ist doch tot. Gibt es noch was? Die andere Seite der Wirklichkeit.. ist so unklar, so nebulös. “Denk an den Tod!” ist eine Einladung, dem Tod nicht auszweichen, sondern ihn im Leben zu akzeptieren. Er gehört dazu. Es soll Forscher geben, die in der Biogenetik tätig sind, deren erlösender Ausruf lautet: “Endlich unendlich!” (Markus Hengstschläger, 2008; auch: “Die Macht der Gene”) - aber ist das unser Ziel? “Denk an den Tod!” ist eine Seite. Die andere aber lautet: “Wähle das Leben!” und “Carpe diem!” - nutze den Tag! Das ist unser Auftrag. Und das HIER und JETZT ist nur der Vorgeschmack auf die kommende Wirklichkeit? Alles fromme Sauce? Nein, Hoffnung, grundtiefe Hoffung!
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