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28.9.2007 von Jeremias.
Es ist ein starkes Bild: Die Zigtausend buddhistischen Mönche in roten Gewändern, demonstrierend in den Straßen, niedergeprügelt von chinesischen Soldaten. Der Befehlshaber ist Than Shwe, Chef der Militärregierung in Birma. Als dienstältester General der Junta sieht er sich selbst als Reinkarnation des Königs, doch seine Herrschaft übt er am liebsten im Verborgenen aus. Vom Reichtum Shwes und dem Luxusleben der Führungsclique können die meisten Menschen in Birma nur träumen, denn seit er die Herrschaft übernahm, gehört das Land zu den ärmsten der Welt. Den meisten Menschen bleibt auch heute gerade genug zum Leben. Strom geschweige denn einen Fernseher können sich nur die Wenigsten leisten. Kein Wunder also, dass das Land zunehmend wachsam wird und dass die rote Lawine von Mönchen auf dieses Elend aufmerksam macht. Doch: Wird es etwas nutzen? Letztlich geht es um Freiheit, Gerechtigkeit und die eigene Identität eines Landes, dass für westliche (und vor allem britische) Ohren Birma oder Burma heißt. In Wirklichkeit aber Myanmar. Das sollte das erste sein, was akzeptiert wird.
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